MeineGiroKarte - Prepaid MasterCard aus Deutschland

MeineGiroKarte ist ein Angebot des deutschen E‑Geld‑Instituts PayCenter GmbH mit Sitz in Freising bei München, das 2011 gegründet wurde und seit 2012 über eine BaFin‑Lizenz als erstes deutsches E‑Geld‑Institut mit eigener Bankleitzahl verfügt. PayCenter hat sich auf Konten ohne SCHUFA, Prepaid‑Mastercards und Pfändungsschutzkonten (P‑Konten) spezialisiert und betreut zehntausende Kunden mit Onlinekonten auf Guthabenbasis. Die MeineGiroKarte kombiniert eine Prepaid‑Debit Mastercard mit Kontofunktion, die sich auf Wunsch in ein schufafreies P‑Konto mit Pfändungsschutz umwandeln lässt. Damit richtet sich der Anbieter besonders an Menschen mit schwacher Bonität, Pfändungen oder laufender Insolvenz, die ein vollwertiges Zahlungskonto mit Karte außerhalb klassischer Bankstrukturen benötigen.

MeineGiroKarte: P‑Konto ohne SCHUFA im Detail

Mit MeineGiroKarte erhalten Sie eine Prepaid‑Debit Mastercard mit eigener IBAN, die auf Guthabenbasis geführt wird und dadurch ohne Kreditrahmen, ohne Einkommensnachweise und ohne SCHUFA‑Abfrage auskommt. Sie können Überweisungen tätigen, Lastschriften nutzen, Daueraufträge einrichten und die Karte weltweit an Millionen Akzeptanzstellen zum Bezahlen einsetzen, sowohl online als auch im Alltag vor Ort. Da nur das zuvor aufgeladene Guthaben verwendet wird, sind Kontoüberziehungen und neue Schulden technisch ausgeschlossen – ein wichtiger Schutzmechanismus gerade für Menschen mit angespannter finanzieller Situation.

Ein zentrales Merkmal von MeineGiroKarte ist die Möglichkeit, das Konto als Pfändungsschutzkonto (P‑Konto) zu führen, ohne dass dafür zusätzliche Gebühren anfallen. Der gesetzliche Pfändungsfreibetrag – derzeit 1.560 Euro pro Monat, mit jährlicher Anpassung zum 1. Juli – bleibt so auch bei Kontopfändungen geschützt, sodass laufende Lebenshaltungskosten, Sozialleistungen und Kindergeld weiterhin verfügbar bleiben. Die Aktivierung des Pfändungsschutzes kann bei PayCenter bequem online erfolgen; gleichzeitig ist zu beachten, dass jede Person in Deutschland nur ein einziges P‑Konto führen darf, was die Entscheidung für den Anbieter besonders sorgfältig machen sollte.

Gerade im Vergleich zu klassischen Basiskonten deutscher Banken positioniert sich MeineGiroKarte als spezialisierte Lösung für schwierige Bonitätssituationen. Während viele Banken bei negativen SCHUFA‑Einträgen oder laufender Privatinsolvenz Anträge ablehnen oder nur eingeschränkte Leistungen gewähren, verzichtet PayCenter vollständig auf SCHUFA‑Abfrage und SCHUFA‑Eintrag und ermöglicht die Nutzung auch bei Hartz‑IV‑Bezug, Arbeitslosengeld oder Pfändungen. Darüber hinaus hebt sich das Angebot durch die Kombination aus P‑Konto‑Funktion, Girokontofunktionen und weltweit einsetzbarer Debit Mastercard von einfachen Guthabenkonten mit reiner Kontokarte ab.

Dem stehen allerdings deutlich höhere laufende Kosten gegenüber: Für Karte und Kontofunktion fallen monatliche Entgelte an, hinzu kommen eine einmalige Aktivierungsgebühr sowie separate Gebühren etwa bei Bargeldabhebungen am Automaten. Einige Tests und Erfahrungsberichte bewerten insbesondere die Bargeldversorgung als kostenintensiv, da für jede Abhebung eine fixe Gebühr – häufig rund fünf Euro – berechnet wird, während Bareinzahlungen meist nur über wenige Poststandorte und ebenfalls zu vergleichsweise hohen Kosten möglich sind. Für Menschen mit sehr knappem Budget ist es daher wichtig, Abhebungen zu bündeln, vorrangig bargeldlos zu zahlen und die Gebührenstruktur vor der Kontoeröffnung genau zu prüfen.

Die Rückmeldungen zu MeineGiroKarte und PayCenter im Netz fallen insgesamt gemischt aus. Fachportale loben häufig den unkomplizierten Zugang ohne SCHUFA, die Möglichkeit des P‑Kontos und die grundsätzliche Stabilität der Kontoführung, weisen aber wiederholt auf das im Marktvergleich hohe Preisniveau hin. In Nutzerbewertungen werden neben positiven Erfahrungen mit dem Pfändungsschutz und der schnellen Verfügbarkeit auch Kritikpunkte wie eingeschränkte Akzeptanz der Karte bei Autovermietern oder Hotels, teilweise als langsam wahrgenommene Buchungszeiten und der Kundenservice genannt, während die Bewertungen für PayCenter als Institut z. B. auf Plattformen wie Trustpilot insgesamt ein durchwachsenes Bild ergeben.

Für Menschen mit schwacher Bonität, Schufa‑Einträgen oder laufenden Vollstreckungen – bietet MeineGiroKarte dennoch einige klare Stärken. Dazu gehören der Zugang zu einem voll funktionsfähigen Konto mit Karte ohne Bonitätsprüfung, der rechtssichere Pfändungsschutz durch das P‑Konto, die Vermeidung neuer Schulden durch Guthabenführung sowie die Regulierung des Anbieters als BaFin‑überwachtes E‑Geld‑Institut. Als mögliche Schwächen sollten Sie die höheren Gesamtkosten, die begrenzte Akzeptanz als „vollwertige“ Kreditkarte in bestimmten Branchen und die Tatsache berücksichtigen, dass E‑Geld‑Institute nicht der klassischen gesetzlichen Einlagensicherung wie Banken unterliegen, sondern Kundengelder in gesonderten Sicherungssystemen verwahren.

  • Konto ohne SCHUFA: Eröffnung und Führung erfolgen ohne SCHUFA‑Abfrage und ohne SCHUFA‑Eintrag – auch bei negativer Bonität.
  • P‑Konto mit Pfändungsschutz: Auf Wunsch als Pfändungsschutzkonto mit geschütztem Freibetrag nutzbar, damit Einkommen und Sozialleistungen gesichert bleiben.
  • Debit Mastercard inklusive: Weltweit einsetzbare Prepaid‑Mastercard mit Kontofunktion für Überweisungen, Lastschriften und bargeldloses Bezahlen.
  • Keine neuen Schulden: Reines Guthabenkonto ohne Dispokredit; Überziehungen und zusätzliche Verschuldung sind technisch ausgeschlossen.
  • BaFin‑reguliertes E‑Geld‑Institut: PayCenter ist seit 2012 zugelassenes deutsches E‑Geld‑Institut mit eigener Bankleitzahl und Spezialisierung auf Konten ohne SCHUFA.
  • Überdurchschnittliche Gebühren: Monatliche Entgelte, Aktivierungsgebühr und hohe Bargeldabhebungs‑Kosten machen das Konto teurer als viele Standard‑Basiskonten.
  • Geteilte Erfahrungen: Testberichte heben den Spezialnutzen für Menschen mit Bonitätsproblemen hervor, während Nutzer teils Service, Akzeptanz und Kosten kritisieren.

Trotz Schufa aktiv werden – MeineGiroKarte bewusst nutzen

Wenn Sie bereits Ablehnungen wegen Ihres SCHUFA‑Scores erlebt haben, kann eine Lösung wie MeineGiroKarte ein sinnvoller Schritt sein, um wieder zuverlässig Überweisungen zu tätigen, Miete und Rechnungen zu bezahlen und Ihr Einkommen vor Pfändung zu schützen. Wichtig ist, dass Sie die Kostenstruktur kennen, Ihr Konto konsequent auf Guthabenbasis planen und das P‑Konto als Chance verstehen, Ihre finanzielle Situation zu stabilisieren und langfristig zu verbessern. Wenn Sie bereit sind, aktiv an Ihren Finanzen zu arbeiten, kann sich ein Antrag trotz Schufa‑Problemen lohnen – als Brücke zurück zu geordneten Strukturen und zu Ihrem Wunschvertrag.

 

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FAQ: Konto trotz SCHUFA-Einträgen

Banken bieten Konten ohne SCHUFA an, um ihren Kundenkreis zu erweitern und zusätzliche Gebühreneinnahmen zu generieren. Diese Konten sind oft auf Guthabenbasis und stellen für die Banken ein geringeres Risiko dar, da sie in der Regel keine Kredite oder Überziehungsmöglichkeiten zulassen.

Ein Vergleich verschiedener Angebote für Konten ohne SCHUFA ist ratsam, da sich die Gebühren und Leistungen erheblich unterscheiden können. Einige Anbieter erheben jährliche Kontoführungsgebühren, während andere dies nicht tun. Zudem können die Bedingungen und Einschränkungen zwischen den Anbietern variieren.

Da ein Girokonto ohne SCHUFA in der Regel auf Guthabenbasis geführt wird und keine Überziehungsmöglichkeiten bietet, ist ein Dispositionskredit (Dispo) nicht verfügbar. Als Alternative bieten viele Banken Debitkarten an, die es Ihnen ermöglichen, Zahlungen zu tätigen, solange sich ausreichend Guthaben auf dem Konto befindet.

Die SCHUFA speichert finanzielle Informationen und Kreditverläufe, hat jedoch keine unmittelbare Entscheidungsbefugnis darüber, ob Sie ein Konto eröffnen dürfen oder nicht. Die endgültige Entscheidung liegt bei der jeweiligen Bank oder dem jeweiligen Anbieter, bei dem Sie das Konto beantragen.

Ja, in den meisten Fällen können Sie ein Girokonto ohne SCHUFA online beantragen. Traditionelle Banken und Sparkassen bieten in der Regel keine Konten ohne SCHUFA an, aber es gibt spezialisierte Online-Anbieter, die solche Konten anbieten.

Nein, ein Girokonto ohne SCHUFA wird automatisch als Guthabenkonto geführt. Das bedeutet, dass Sie nur über Geld verfügen können, das sich bereits auf dem Konto befindet. Eine Kontoüberziehung oder die Gewährung eines Dispositionskredits sind nicht möglich. Hier ist die Aufnahme eines Kredites trotz SCHUFA ggf. einfacher.

Mit einem Girokonto ohne SCHUFA können Sie die meisten gängigen Bankdienstleistungen nutzen. Dazu gehören Online-Banking, Überweisungen tätigen, Daueraufträge einrichten und Bargeld abheben. Einige Anbieter stellen auch Debitkarten oder Prepaid-Kreditkarten zur Verfügung, die für Einkäufe und Zahlungen genutzt werden können.

Ja, mittlerweile bieten einige Anbieter auch die Möglichkeit, Geschäftskonten ohne SCHUFA online zu eröffnen. Dies ermöglicht Unternehmern mit SCHUFA-Einträgen den Zugang zu den notwendigen Bankdienstleistungen für ihr Geschäft.

Banken bieten Konten ohne SCHUFA-Prüfung an, um sicherzustellen, dass auch Menschen mit negativen SCHUFA-Einträgen Zugang zu grundlegenden Finanzdienstleistungen haben. Diese Konten sind oft auf Guthabenbasis, was für die Banken geringere Risiken birgt.

Die SCHUFA spielt bei der Kontoeröffnung eine Rolle, da Banken in der Regel eine Schufa-Abfrage durchführen, um die Bonität der Kunden zu überprüfen. Ein negativer SCHUFA-Eintrag kann dazu führen, dass die Kontoeröffnung bei einigen Banken abgelehnt wird.

Bei einer schlechten SCHUFA-Bewertung können Basiskonten eine gute Wahl sein. Diese Konten sind auf Guthabenbasis geführt und ermöglichen grundlegende Bankgeschäfte, ohne auf die Bonität der Kunden zu achten.

Die Kosten für Girokonten trotz schlechter SCHUFA können variieren. Ein Vergleich der Gebühren ist ratsam. Einige Anbieter erheben jährliche Kontoführungsgebühren, während andere dies nicht tun. Die Kosten für Bargeldabhebungen können ebenfalls unterschiedlich sein, abhängig von den jeweiligen Konditionen der Bank oder des Anbieters.

Echtzeitüberweisungen, auch bekannt als Instant Payments, ermöglichen es Ihnen, Geldbeträge innerhalb von Sekunden zu transferieren – rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Für Personen mit negativer SCHUFA oder Bonitätsproblemen stellt sich die Frage, ob dieser Service kostenlos verfügbar ist.

Aktuell erheben viele Banken Gebühren für Echtzeitüberweisungen, die je nach Institut variieren können. Einige Banken bieten diesen Service bereits kostenlos an, während andere Gebühren von bis zu 1,50 Euro pro Überweisung verlangen.

Ab dem 9. Januar 2025 sind Banken in den Euro-Ländern verpflichtet, eingehende Echtzeitüberweisungen ohne zusätzliche Gebühren anzubieten. Ab dem 9. Oktober 2025 müssen auch ausgehende Sofortüberweisungen für Kunden kostenlos sein. Dies bedeutet, dass Echtzeitüberweisungen in Euro ab diesen Zeitpunkten für alle Bankkunden, unabhängig von ihrer Bonität, gebührenfrei sein werden.

Für Personen mit negativer SCHUFA gibt es bereits jetzt Banken, die Konten ohne SCHUFA-Abfrage anbieten und Echtzeitüberweisungen ermöglichen. Beispielsweise bietet die N26 Bank mit dem N26 Flex Konto ein mobiles Bankkonto an, das ohne SCHUFA-Abfrage eröffnet werden kann. Dieses Konto ermöglicht sichere Online-Überweisungen und weitere praktische Funktionen.

Damit sind Echtzeitüberweisungen trotz negativer SCHUFA bereits jetzt bei bestimmten Banken verfügbar. Mit den kommenden gesetzlichen Änderungen werden diese Überweisungen ab 2025 für alle Kunden in Euro-Ländern kostenlos sein. Es empfiehlt sich, die Konditionen der jeweiligen Bank zu prüfen und ein Konto zu wählen, das Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht.

Die Kontoeröffnung für Ausländer in Deutschland kann je nach Herkunftsland und Aufenthaltsstatus unterschiedlich geregelt sein. In den meisten Fällen benötigen Sie folgende Dokumente:

  • Gültiger Reisepass oder Personalausweis: Ein Identitätsnachweis ist erforderlich, um sich bei der Bank zu legitimieren.
  • Meldebescheinigung: Falls Sie in Deutschland gemeldet sind, müssen Sie eine aktuelle Meldebescheinigung vorlegen.
  • Aufenthaltstitel: Für Nicht-EU-Bürger ist eine gültige Aufenthaltserlaubnis notwendig.
  • Nachweis über Einkommen oder Beschäftigung: Manche Banken verlangen Gehaltsabrechnungen, Arbeitsverträge oder einen Einkommensnachweis.
  • Studentenbescheinigung: Falls Sie als ausländischer Student ein Konto eröffnen möchten, kann eine Immatrikulationsbescheinigung erforderlich sein.
  • Wohnsitznachweis: Falls Sie keinen Wohnsitz in Deutschland haben, kann ein Kontoauszug oder eine Stromrechnung aus dem Heimatland verlangt werden.

Wichtig zu wissen: Selbst ohne deutschen Wohnsitz gibt es Banken, die eine Kontoeröffnung ermöglichen. Dazu zählen einige Direktbanken und FinTechs. Bei negativer Bonität oder Schufa-Einträgen sind sogenannte Basiskonten eine Möglichkeit, die Ihnen zumindest grundlegende Bankdienstleistungen bieten.

Bevor Sie sich für eine Bank entscheiden, sollten Sie die jeweiligen Konditionen und Voraussetzungen genau prüfen. Manche Banken verlangen eine Mindesteinlage oder stellen zusätzliche Bedingungen für ausländische Antragsteller.

Ratgeber bei SCHUFA Ablehnung

  • Aufklärung und Mythen: Die häufigsten Irrtümer zur SCHUFA und Bonitätsprüfung

    Die SCHUFA ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Kaum ein anderes Thema rund um Finanzen und Verträge ist von so vielen Mythen und Irrtümern umgeben. Dabei ist es gerade für Verbraucher wichtig, Fakten von Fiktion zu trennen – denn die eigene Bonität entscheidet oft über Kredite, Mietverträge oder Handyabschlüsse. In diesem Ratgeber klären wir die größten Missverständnisse auf und zeigen, wie Sie Ihre Bonität selbst prüfen und gezielt verbessern können.

  • SCHUFA-Auskunft kostenlos erhalten

    Eine SCHUFA-Auskunft gibt Ihnen einen Überblick über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten. Viele Menschen möchten ihre Bonität überprüfen, bevor sie einen Kredit beantragen, eine Wohnung mieten oder einen neuen Vertrag abschließen. Doch nicht jeder weiß, dass es eine Möglichkeit gibt, diese Auskunft einmal jährlich kostenlos zu erhalten.

    In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre SCHUFA-Auskunft kostenlos beantragen können, welche Informationen darin enthalten sind und warum eine regelmäßige Überprüfung wichtig ist. Zudem zeigen wir Ihnen häufige Fehlerquellen auf und geben Tipps, um Ihre Bonität langfristig zu verbessern.

  • Bürgergeld und SCHUFA: Hat der Bezug von Sozialleistungen Einfluss auf die Bonität?

    Viele Menschen, die Bürgergeld oder andere Sozialleistungen erhalten, sind unsicher, ob sich dies auf ihre Bonität auswirkt. Besonders häufig besteht die Sorge, dass der Bezug von Sozialleistungen automatisch zu einem negativen SCHUFA-Eintrag führt oder die Chancen auf Verträge mit Banken, Vermietern oder Mobilfunkanbietern verringert. Doch wie genau beeinflussen Sozialleistungen die Kreditwürdigkeit? In diesem Artikel wird erklärt, welche Faktoren relevant sind, warum es dennoch zu Ablehnungen kommen kann und welche Maßnahmen helfen, um die eigene Bonität zu schützen.